
Aufgeblasen - Die Essenz aus diesem Buch könnte man auch auf 20 Seiten unterbringen. Die Autoren demonstrieren, wie man mit viel Blabla, ewigen Wiederholungen und leeren Seiten zum Ausfüllen das Thema auf 200 Seiten aufblasen kann.
Meine Urlaubslektüre - Wer beruflich über den Tag hinaus plant, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Meines Wissens das Einzige Selbstmarketing-Buch, das konkret wird.Nicht bloß Erfolgs-Bla-Bla im Sinne von Du schaffst alles, wenn du willst oder Denke positiv, handle positiv und du gewinnst. Stattdessen ein systematischer Aufbau, der dabei hilft die eigenen Stärken, die Konkurrenten, die persönliche Botschaft und die Ansprechpartner zu erkennen.Habe ich als Urlaubslektüre benutzt und mich gleich beim morgendlichen Frühstück im Club unaufdringlich, aber konsequent in Szene gesetzt. Gefiel mir immer mehr.
Beste Einführung zum Thema Selbstmarketing - Zum Thema Selbstmarketing gibt es wenig Bücher. Dieses neue Buch vom Karriereduo Püttjer/Schnierda habe ich mir nach einer Empfehlung in DIE ZEIT gekauft und kann es selber nur empfehlen. Beeindruckend, wie systematisch die Autoren vorgehen. Besonders gut: Unzählige Beispiele aus vielen verschiedenen Berufsfeldern machen das vorgestellte Wissen auch umsetzbar. Es gibt meiner MEinung nach kein besseres Buch zum Selbstmarketing. Daher: Absolut Empfehlenswert!!!
Nicht jeder schafft s - Gezieltes Marketing sei das Zauberwort, das nach Auffassung der beiden Erfolgsautoren Püttjer/Schnierda, die Stufen der Karriereleiter näher zusammenrücken lässt. Diese Positionierung ist einer der Punkte, die ich an diesem empfehlenswerten Buch kritisiere. Denn sie nährt den Tellerwäscher-Mythos und die Ansicht, mit dem richtigen Marketing könne sich sogar eine Ente als Adler bewundern lassen. Tatsache ist, dass sich ein schlechtes Produkt selbt mit bestem Marketing auf Dauer nicht verkaufen lässt. Ausnahmen und viel Geld bestätigen die Regel. Die Autoren führen denn auch nur Beispiele von potenziellen Aufsteigern an, die dem oberen Durchschnitt aller Angestellten entnommen wurden. Auch sie lassen also die Finger von unverbesserlichen Negaholikern, nervenden Zynikern oder egomanischen Dauerverkannten. Nach dem ersten Kapitel, das allfällige Widerstände der Leserschaft überwinden soll, geht s ins Testlabor. Der zehnseitige Test ist jedoch mehr Fragebogen als ernstzunehmendes Assessment. Wer meist trifft zu angekreuzt hat, muss den Rest des Buches besonders aufmerksam durchlesen. Im dritten Kapitel geht s dann so richtig los. Schritt für Schritt zum Ziel, heisst das Motto. Daher folgt logischerweise ein Analyseteil, vorgeführt am Beispiel eines Controllers. Mittels Reflexion sollte man danach das eigene Potenzial bewerten. Zur Veranschaulichung der Theroie dient hier ein Marketingexperte, was mich etwas befremdete. Im sechsten Kapitel werden mit dem Blick in die Zukunft die Karriereziele erfasst. Ein Diplom-Kaufmann wagt es. Die Konkurrenzanalyse, die Sichtung der Mitbewerber, führt uns eine Produktemanagerin vor. Im achten Kapitel ist die Zeit reif für die eigene Werbekampagne eines Vertriebsmitarbeiter, der Account Manager werden will. Etwas ungewöhnlich ist die Platzierung der Zielgruppenanalyse. Sie kommt bei Püttjer/Schnierda nämlich nach der Werbkampagne. Der Produkemanager muss sich mit dieser Reihenfolge abfinden und der Leserschaft als Anschauungsobjekt dienen. Im zehnten Kapitel läuft die Kampagne nach der Devise, steter Tropfen höhlt den Stein. Der Held dieses Kapitels ist einfach Mitarbeiter eines Cerealienherstellers. Wie kleine Kurskorrekturen noch möglich sind, wird unter der Überschrift Erfolgskontrolle demonstriert, womit das Buch auch endet. Ich zweifle daran, ob die erhoffte Wirkung sich nach der Lektüre auch wirklich einstellt. Versuchen kann man s ja.
Sollte eigentlich Pflichtlektüre werden!!! - Von Püttjer & Schnierda habe ich schon einige Bücher gelesen. Dies fand ich besonders interessant, weil darin ein ganz neuer Ansatz zum Selbstmarketing praktisch vorgestellt wird. Die Karriereprofis erläutern anhand unzähliger Beispiele, wie man sein eigenes Profil anderen näher bringen kann, ohne aufdringlich zu wirken. Sollte eigentlich Pflichtlektüre für alle am Arbeitsplatz Engagierten werden.