Job-Karriere : Wahnsinnskarriere: Wie Karrieremacher tricksen, was sie opfern, wie sie aufsteigen

Wahnsinnskarriere: Wie Karrieremacher tricksen, was sie opfern, wie sie aufsteigen

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Das Haifischmaul auf dem Cover weist bereits auf die Strategien zur Wahnsinnskarriere hin. Die Unternehmensberater Wolfgang Schur und Günter Weick enttarnen die so genannten Senkrechtstarter als clevere und rücksichtslose Geschäftsleute mit Killerinstinkt auf dem Weg nach oben. Gleichzeitig ist dieses provokative Buch ein Training, es genau diesen Machtmenschen gleichzutun. Die meisten der beschriebenen radikalen Methoden sind verblüffend einleuchtend. Einzig Hindernisse wie Neid, Mobbing oder Intrigen werden ausgeklammert. Und manche der Vorschläge klingen etwas zu glatt und einfach. Die erste erstaunliche These der Autoren lautet: Arbeite nie selbst am Computer. Denn wer es nicht schafft, einfachste PC-Tätigkeiten zu delegieren, wird nie Manager. Die Zeit, in der eigenhändig am PC gearbeitet wird, geht zum Aufbau eines Machtverhältnisses verloren. Ein weiterer Irrtum sei es, sich Fachwissen anzueignen. Denn genau damit wird ein schneller Aufstieg verhindert. Die Aufgaben eines Managers bestehen nicht darin, Detailwissen zu haben, sondern einen Mitarbeiterstab aufzubauen, der über diese Kenntnisse verfügt. Hierzu gehört eine weitere Regel: mit Mensche umgehen zu können. Jemand, der andere nicht zur Mitarbeit bewegen kann, ist kein Manager. Viele ehrgeizige Arbeitnehmer glauben auch, durch besonders perfekte Arbeit aufzusteigen. Weit gefehlt nach Ansicht des Autoren-Duos. Statt ein Projekt zu beginnen und zu beenden, soll eine ganze Batterie von Ideen angerissen (und nicht zu Ende gebracht) werden. Bei dieser hektischen Schaumschlägerei wird Sie jeder als Macher erkennen. Diese Taktik ist sicher ein Vabanquespiel, das nicht in jeder Firma umsetzbar ist. Die Regel Sei unnachsichtig ist jedoch sicher zutreffend. Wer als Manager nicht von Anfang an klare Grenzen setzt, wird schnell zur Niete in Nadelstreifen oder zum Weichei abgestempelt. Die beiden Autoren Wolfgang Schur und Günter Weick haben selber rasante Karrieren in amerikanischen Unternehmen hinter sich und sprechen aus eigener Erfahrung. Ein enthüllendes Buch in Sachen Blitzkarriere zum besseren Verständnis von Firmenstrukturen oder zum Nachmachen. --Corinna S. Heyn Amazon.de Jung, dynamisch, einen Laptop auf den Knien und ein Handy am Ohr, so stellt sich die Öffentlichkeit einen erfolgreichen Manager vor. Jedoch: Wer noch immer glaubt mit dem Einsatz dieser Statussymbole einen der oberen Plätze auf der Karriereleiter zu gewinnen, ist auf einem gefährlichen Irrweg. Arbeite nie selbst am Computer ist deshalb die erste der aufsehenerregenden Thesen in dem Buch Wahnsinnskarriere. Die beiden Autoren, selbst sehr erfolgreich im Haifischbecken Karriere, stellen 16 goldene Regeln auf, die ein werdender Top-Manager im täglichen Kampf um Macht und Einfluss beherrschen sollte. Eingebettet in eine fiktive Geschichte, um den jungen Trainee Thomas Wille, entwickeln die Verfasser dabei einen detaillierten Schlachtplan für den beruflichen Erfolg. Schnell wird dem Leser klar, warum die Insiderkenntnisse der beiden Autoren so wertvoll sind. Nur wer den täglichen Umgang mit der Atmosphäre der Macht hautnah erlebt hat, begreift wie in ihr gearbeitet wird. Doch auch die Schattenseiten des Griffs nach den Sternen werden nicht verschwiegen. Es gibt tausend Tipps, wie man in einem Unternehmen schnell Karriere machen kann. Aber nur selten ist es in der Literatur bisher gelungen, die Ratschläge so praxisnah und unterhaltsam zu verpacken, wie in dem Buch Wahnsinnskarriere. Gezielte Hinweise in welche Branchen man als Berufsanfänger einsteigen soll, komplettieren einen unentbehrlichen Ratgeber für karrierebewusste Macher.

kenne deinen Feind - Das Buch findet einen anderen Weg um Karriere zu beschreiben.Der dokumentarische Stil mit der eingebauten Mentorfunktion liest sich flüssig und interessant.Sicher sind das nicht meine Methoden, die da beschrieben werden.Aber, wer sich nicht mit der Materie auseinandersetzt wird leicht Opfer solcher Vorgehensweisen. In diesem Sinne ist das Buch sehr lesenswert.Die Wertung und Schlussfolgerungen werden dem Leser überlassen, was ich als besonderes Highlight empfinde.Sicher wird sich der ein oder andere wiedererkannt haben. Aber wahrscheinlich ist auch das Ziel des Autors.FaziT: Willst du deinen Feind (Kollegen?, Mitbewerber? etc.) kennen? Dann viel Spaß beim lesen!

Alles, was man wissen sollte! - Aus der Sicht des Durchschnittsangestellten muten zumindest einige der Ratschläge auf den ersten Blick zweifellos zynisch bis unmenschlich brutal an. An der Spitze großer Unternehmen finden sich aber keine Durchschnittsangestellten - denn dann wären sie ja kein Durchschnitt. Und die ungeschriebenen Regeln im Dschungel der Wirtschaft werden bekanntnlich nicht von denen am unteren Ende der Nahrungskette durchgesetzt - im Gegenteil, wer hier auffällt, wird zuerst gefressen. Gerade in Zeiten, in denen es immer weniger zu verteilen gibt, ist die Kenntnis der Mechanismen der Macht also wärmstens zu empfehlen. Wer meint, dass es im Kriegsschauplatz Arbeitswelt gesitteter und fairer zugeht als im Buch geschildert, träumt noch - oder ist schlicht blind.

Ein kluges und spannendes Buch - Das Buch ist kurzweilig zu lesen: das Autoren-Team beschreibt in einer Mischung von Ratgeber und Ich-Erzählung die Mechanismen, mit denen eine Karriere gemacht wird. Bisweilen bitter ironisch, doch niemals mit erhobenem Zeigefinger wird die Zweischneidigkeit des Themas Karriere herausgearbeitet.Das Buch hat mir so gut gefallen, daß ich es in einem Zug durchgelesen habe. Wer mit größeren Unternehmen zu tun hat, kennt den einen oder anderen Karrieristen oder hatte schon mal mit ihm zu tun. Indem das Handwerkszeug des Karrieristen dargelegt wird, ist es leichter zu erkennen und zu durchschauen. Das Buch ist kein Ratgeber, wie man Karriere macht. Aber es enthält doch die eine oder andere kleine Weisheit, mit der man sich auch innerhalb eines Großunternehmens in ein besseres Licht rücken kann.

Timm Thaler für Führungskräfte - Timm Thaler oder das verkaufte Lachen von James Krüss war mein liebstes Kinder- und Jugendbuch. Timm Thaler, der sich als armes Waisenkind nach einem Leben in Wohlstand und Anerkennung sehnt, verkauft dem Teufel sein Lachen und erhält dafür die Fähigkeit,jede Wette gewinnen, was ihn zu einem reichen und zugleich unendlich armen Menschen macht. Die unterhaltsame Mischung aus Roman und Fachbuch in Wahnsinnskarriere berichtet von einem Kontrakt, der so ähnlich ist wie der, den Timm Thaler mit dem teuflischen Baron Lefuet eingeht. Die Autoren beschreiben konkret, wie man auf der Karriereleiter zügig nach oben kommt. Gleichzeitig machen sie deutlich, dass der Karrierist einen (teuflischen?)Kontrakt eingeht, für den er mit der Qualität von Beziehungen, Integrität und seiner Persönlichkeit bezahlen muss. Wie aktuell und realitätsnah sie damit an der work-life-Bilanz ausgebrannter Führungskräfte schreiben, belegt die Tatsache, dass das Buch in meinem Umfeld als Managementberaterin DER Geheimtip unter Führungskräften ist! Die Autoren überlassen es dem Leser, ob er das Buch als Karrieresteigbügel oder als Aufforderung zum Ausstieg versteht. Mit dieser gedanklichen Freiheit muss der ratgebergewohnte Fachbuchleser natürlich umgehen können. Möglicherweise erklärt dies die Polarität im Urteil der jüngsten Rezensionen...

Schreiben Sie hinter jedes Kapitel den Namen eines Kollegen! - Das Buch hat mie sehr geholfen jene zu entlarven, die über meinen Rücken nach oben klettern wollen. Und es hat mir geholfen zu verstehen, was mit mir passiert. Einmal sollte ich gemäß der Regel Nageln Sie einen Mitarbeiter öffentlich ans Scheunenentor vor versammelter Mannschaft zurechtgestutz werden. Statt in Angstschweiß auszubrechen bin ich cool gelieben, weil ich wusste, das weder meine Person noch meine Arbeitsergebnisse in der Kritik standen. Mein Chef hatte keinen Spaß an der Aktion und ich war nie wieder Opfer. Arbeite nie selbst am Computer - das wird heute keiner mehr wirklich durchalten können, der noch auf dem Weg nach oben ist. Ich bekomme deutlich mehr emails als Briefe und muss auch auf diesem Wege - auch an Cheffs - zurückkommunizieren. Aber muss unbedingt ich es sein, die in der Powerpointpräsentation den letzten Schliff anlegt, bevor sie dem Management präsentiert wird? Blödsinn. Dadurch wird man nicht berühmt, da hat der Autor schon recht.Ich habe dieses Buch vor fünf Jahren das erste mal gelesen. Kollegen haben es mir empfohlen und wir haben uns das Spiel gemacht ersteinmal jeder für sich zu jedem Kapitel einen Kollegen zu bennen, den alle von uns kennen. Dann haben wir uns beim Griechen getroffen, die Namen verglichen und herzlich über die Übereinstimmungen gelacht! War das ein Spass!!! Probieren Sie es doch einfach auch mal aus!




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