
Ohne Fleiß kein Preis - Dies ist kein Buch, das Lernerfolg nach der Anwendung einer Zauberformel verspricht. Lernen bleibt tatsächlich auch nach Anwendung der hier beschriebenen Methode Fleißarbeit. Aber der Erfolg stellt sich sehr schnell ein und das führt dazu, dass die Arbeit beim Lernen Spaß macht.Ich arbeite seit der Lektüre dieses Buches mit der Lernkartei und empfehle dieses Buch immer weiter, auch nachdem ich schon neuere gelesen habe.
Ich habe noch nichts besseres gelesen! - Diese Buch habe ich nun vor etwa 4 Monaten erworben und bin höchstzufrieden. Ich lerne mit seiner Methode in Verbindung mit dem Teachmaster jeden Tag 20 Vokabeln. Von den gelernten Vokabeln weiss ich nach etwa einem Monat noch 97%. Und das bei einem Zeitaufwand von täglich etwa 20 Minuten. Regelmäßiges Wiederholen schließt jedoch auch diese Methode nicht aus, nur die Zeitabstände dessen können sehr viel größer gewählt werden.
Nicht mehr zeitgemäss - Die im Buch vorgeschlagene Lernkartei ist ja vom Konzept her ganz brauchbar, aber inzwischen gibts wesentlich ausgefeiltere Methoden, zb. diverse Lernsoftware, auf die aber im Buch ueberhaupt nicht eingengangen wird.Kein Wunder, das Buch hat ja seit der Erstauflage schon einige Jährchen (30) auf dem Buckel, was man auch deutlich merkt.Ich fands jedenfalls ziemlich angestaubt und den Stil teilweise auch eher albern.
Für Streber und solche, die es werden wollen - Seit nunmehr 25 Jahren benutze ich schon die Lernkartei von Sebastian Leitner. Ich war damals noch Schüler und gerade sitzen geblieben. Mit ner 5 in Englisch und Latein. Und ich fragte mich, wie soll ich bloß Sprachen lernen? Lehrer zu konsultieren hat sich als sinnlos erwiesen. So bin ich dann in meinen Streifzügen durch die Stadtbücherei auf die Lernkartei gestoßen. Zunächst nur als Ausschnitt in anderen Büchern. Man benötigt eigentlich auch nicht mehr von diesem Buch. Ich bin zu dem Zauberlehrling geworden, den Leitner beschreibt. Meine Leistungen in den Sprachen explodierten und ich habe mein Abitur in Englisch mit 12 Punkten bestanden. Danach habe ich das Cambridge First Certificate mit A absolviert. Auch in meinem Mathematik-Studium habe ich exzessiven Gebrauch von der Kartei gemacht. Dort sah ich auch ihren Nachteil (der ansonsten ihr Vorteil ist): sie zerstört Zusammenhänge. Um das auszugleichen, habe ich Mind-Maps benutzt, diese mir dann aber in der Art der Kartei beigebracht. Ich habe mit der Kartei Japanisch gelernt. Und jetzt bin ich fast 40 und lerne Spanisch. Die anderen Kursteilnehmer bewundern meine Leistungfähigkeit. Am liebsten würde ich ihnen sagen: Leute, ich bin gar nicht so schlau. Ich habe nur gelernt zu lernen. Aber das bringe ich nicht über s Herz. Ich bin eben doch schlau!
Der erste echte Einstieg zur Verbesserung! - Ich habe das Buch bereits vor etlichen Jahren gelesen. Das war wirklich der Durchbruch in Sachen Prüfungsvorbereitung durch sinnvoll strukturierte Lernkarteikarten. Die Frage ist ja immer, wie bleibt etwas wirklich hängen und ist nicht nur in der Abfragemethode abrufbar.Zusätzlich knackt die kleinere Lernpacience richtig harte Nüsse - Telefonnummern zum Beispiel.Es ist aber kein Allheilmittel in diesem Buch gegeben. Tatsächlich öffnet es dem Leser die Augen über falsche Lernmethoden und zeigt mit der Lernkartei eine gute und erfolgreiche Methode, es viel besser zu machen. Letztlich ist es aber nur ein erster Schritt in die richtige Richtung. Gerade für Schüler sind die Methoden gut geeignet. Und dort beginnt das Lerndilemma schließlich. Man soll Vokabeln, Geschichtsdaten, chemische Elemente, Formeln etc. lernen, aber das WIE wird einem nicht gezeigt. Das holt Sebastian Leitner nach.Ich kann das Buch jedem empfehlen, der große Mengen rasch lernen muss. Mich hat die Methode durch das Abitur, Leiteinklausuren und die Geschichtszwischenprüfung an der Uni gebracht.