
Humor und Ironie - Die Stellenanzeigen sind ebenso vielfältig wie der Arbeitsmarkt, für fast jeden Beruf ist etwas dabei. Auch die Unternehmen sind vielfältig, von kleinen Unternehmen bis hin zu internationalen Firmen ist alles vertreten. In den meisten Fällen sprühen die Absagen des Autors vor Humor und Ironie, da wird ein Job abgelehnt und diese Ablehnung gleich mit ein paar privaten Geschichtchen erklärt und begründet. Kein Wunder, dass da manchmal auch ein Personaler in die Tasten haut und eine Antwort mit privaten Ratschlägen zurück schickt. Da soll nochmal einer behaupten, Personalverantwortliche hätten keinen Humor ...Leider gibt es aber auch ein paar uninspirierte Absagen, die dann damit begründet werden, dass der Autor keine Frau ist oder ähnlich einfallslose Gründe.Briefe an Unternehmen hat Jürgen Sprenzinger mit Sehr geehrter Herr Maggi und Lieber Meister Proper schon zweimal geschrieben, Fans dieser Bücher wird auch Sehr geehrter Herr Hornbach gefallen, auch wenn es diesmal ausschließlich um Stellenbeschreibungen geht. Aber auch alle, die von häufigen Absagen auf Bewerbungen frustriert sind oder einfach so ihren Spaß daran haben, wenn Stellenanzeigen aufs Korn genommen werden, werden mit diesem Buch lustige Stunden erleben.
Gute-Laune-Garantie - Dieses Buch hatte ich zweimal in der Hand, bevor ich es endlich gekauft habe und ich muss sagen, mein Zögern war totaler Quatsch.Schon sehr lange habe ich bei der Lektüre eines Buches nicht mehr so viel gelacht wie bei diesem! Frech, manchmal schon etwas unverschämt, schreibt Herr Sprenzinger Firmen seine Absagen auf deren oft sehr seltsamen, teils unverständlichen Stellenanzeigen und nimmt sie genau beim Wort.Seine Briefe wiederholen sich zwar teilweise, aber die Antworten mancher Unternehmen entschädigen locker dafür. Es ist schon sehr interessant, wie die einzelnen Personalchefs etc. auf die Schreiben reagieren bzw. wie genau sie die Post überhaupt lesen.Ich kann dieses Buch nur empfehlen, es eignet sich zur mehrmaligen Lektüre, man kann es allein oder mit mehreren lesen und es ist als Geschenk für Papi zum Geburtstag ebenso perfekt wie für ein schönes Mitbringsel zwischendurch. Der Preis ist ebenfalls annehmbar, man kann eigentlich nichts falsch machen. :-)
Anfang gut, Mitte langweilig, Ende akzeptabel - Der erste Brief und die darauf folgende Antwort ist echt unglaublich genial. Nach dem Lesen in der lokalen Weltbild Filliale bin ich sofort mit dem - doch reltiv günstigen - Buch an die Kasse gerannt.Leider ist der beste Brief auch schon der Erste. In der Mitte sind wirklich unglaublich langweilige Briefe abgedruckt. Teilweise jedoch mit Antwort der entsprechenden Firmen - nicht viele, würde mal sagen vllt. 10-15 gesamt.Die letzte Nichtbewerbung bei Hornbach wurde dann doch noch von Herrn Hornbach persönlich beantwortet und war auch schön zu lesen.Der Glossar und der anschließende Epilog sind aber einfach nur noch albern.Trotzdem 3 Sterne, da ich wirklich ein paar mal echt lachen musste - und ist ein Lachen allein nicht schon 10€ Wert?
Um ein Haar hätte ich mich bei Ihnen beworben... - Wer kennt sie nicht, die geheimnisvollen und vielversprechenden Stellenanzeigen aus Tageszeitung und Internet - einige der Formulierungen sind vage, andere wiederum scheinen jemanden ganz bestimmtes zu meinen - viele Anzeigen sind zum verzweifeln... Der Autor Jürgen Sprenzinger zeigt in seinem Buch SEHR GEEHRTER HERR HORNBACH die Tücken und Fallstricke vieler Stellenanzeigen auf und macht sich ironisch über sie her...Absagen auf unverlangte Stellenanzeigen - sind eine Wonne, wenn man sie liest - der Autor bringt so manche kleine Unverschämtheit im Suchprofil der großen Unternehmen auf den Punkt - was da so alles gefordert wird und mit wie vielen kleinen Andeutungen man da umgehen muss...Jürgen Sprenzinger zeigt in seinem Buch SEHR GEEHRTER HERR HORNBACH das man den Spieß auch umdrehen kann, ganz humorvoll mal abzusagen in einer Zeit wo man sich Absagen doch gar nicht mehr leiten kann, wenn man auf der Suche wäre.Das Buch verspricht gute Kurzweil und bringt einem zum Lachen - schmunzeln und manches Mal auch zum Weinen, ob der kleinen Gemeinheiten, mit denen sich so manche Anzeige schmückt. Empfehlenswert!