Job-Karriere : Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will

Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will

EUR 11,50


Etwas zu sehr auf das Berufliche bezogen - Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will war das erste Buch, was ich aus dieser Sparte gelesen habe und im Groben bin ich mit dem Inhalt durchaus zufrieden. Die Tipps sind realistisch und umsetzbar, allerdings werden hierin zu 98 % berufliche Probleme angesprochen und wie man diese bewältigt. Unter dem Titel jedoch stelle ich mir weitaus mehr vor, was sich leider als missverstanden meinerseits herausstellte. Teilweise sind die Hinweise für das Berufsleben auch auf das Privat- oder Gefühlsleben anwendbar, aber die Umdeutung sollte ja nicht Sinn und Zweck sein, wenn man ein solches Motivationsbuch bzw. Lebenshilfe liest. Den anderen Bereichen des Lebens, z. B. der Liebe wird nur ein Kapitel von 19 Seiten gewidmet, das enttäuscht mich ein wenig. Im Großen und Ganzen liest sich das Buch aber flüssig und ist verständlich, also durchaus empfehlenswert, sofern man überwiegend Rat betreffend berufliche Entscheidungen sucht.

*Danke* - Super! Endlich ein Buch nur für mich geschrieben,-)))).Mein Leben hat es auf jeden Fall total umgekrempelt und ich meine Ärmel hoch :-). Das Leben macht wieder Spaß! Tausend Dank an Frau Sher!

Nicht geeignet zum Thema Depression - Wie der Titel des Buches lautet, könnte man meinen, dass es ebenso geeignet ist, wenn man an Depression leidet oder gelitten hat. Bei Leuten mit Depression dürfte dieser Satz nämlich ebenfalls sehr bekannt sein.Allerdings, das Buch ist für diesen Bereich nicht hilfreich. Wenn man alle beschriebenen Übungen machen würde, käme man aus dem Listenschreiben nicht mehr heraus und mit allen Listen zusammen könnte man wohl einen Aktenordner füllen.Gerade bei überstandener Depression, muss man sich wieder mit negativen Gefühlen befassen, was meiner Meinung nach kontraproduktiv ist.Ebenfalls erinnert das zu erledigende Listenschreiben an ein Muss.Es mag zwar durchaus sein, dass das Buch sehr hilfreich ist für Leute, die sich an einem Scheideweg befinden oder einen neuen Antrieb benötigen.Jedoch wer meint, das dieses Buch eine Hilfe zum Thema Depression ist, sollte sich meines Erachtens nach lieber nach anderer Lektüre umschauen.

Widerstände erkennen - Ein Leben leben, was man lieben kann - das ist das Anliegen der Therapeutin und Autorin Barbara Sher. Das Problem ist, das wir oft nicht wissen, was wir wirklich wollen - und dann natürlich auch nicht darauf hinarbeiten können, es zu bekommen. Die Ursache dafür liegt nach Sher in unseren inneren Konflikten wie etwa dem Sicherheitsdrang oder der Angst vor Erfolg, die uns nicht zu unseren Wünschen vordringen lassen. Ihre einfachen, aber sehr effektiven Übungen bieten Abhilfe, um Widerstände zu erkennen und mit Möglichkeiten zu spielen. Das Ganze schön mit vielen Beispielen - auch aus ihrem eigenen Leben - deutlich gemacht, leicht verständlich und warmherzig geschrieben. Kleines Manko: Etwas zu großes Gewicht auf Kindheitserfahrungen und familiärem Umfeld als Ursachen für Blockaden. Aber ansonsten eine gelungene Mischung aus fundiertem Lesefutter und praktischen Übungen. Für alle, die sich selbst besser verstehen und damit ihren Wünschen auf die Spur kommen wollen.

Das Buch ist... - ...in vielerlei Hinsicht ein zündender Ideen-Ratgeber allererster Güte. Die darin enthaltenen wertvollen Gedanken über bestimmte Lebenssituationen stellen sicherlich für viele Menschen eine durchaus brauchbare und nützliche Anleitung zum Umgang damit dar. Ausgehend von bekannten Organisationstechniken wie Mind-Mapping oder Brainstorming werden in abgewandelter Form Möglichkeiten der gedanklichen Auseinandersetzung mit bestimmten Themata von der Verfasserin in ihrem Buch vorgestellt. So war ich vor allem sehr angetan von dem darin auf den Seiten 136-137 bzw. 365-368 veröffentlichten Tips eines Fundbüros für Träume oder einer Ideenparty. Beide Vorschläge werde ich in allernächster Zeit umsetzen können, so daß die Lektüre des Buches einen erfreulichen Zugewinn an mentaler Kompetenz für mich gebracht hat. Allerdings kann ich trotz mehrfachen Lesens in dem Buch nicht Wege entdecken, wie man (dauerhaft) trotz oder gerade mit ungeliebter, nicht motivierender, mental abstumpfender Arbeit sein Glück finden kann, ohne diesen Job (nicht nur innerlich) zu kündigen. Im Gegenteil: Auf Seite 221 heißt es, daß man ein Datum, ca. sechs Monate nach Arbeitsbeginn, für einen solchen Fall festsetzen soll, an dem man aufhören will im falschen Job. Für diesen Tag wird empfohlen, alle seine Freunde zu einer kleinen Party einzuladen. Insofern unterscheidet sich das Buch aus meiner Sicht nicht so grundlegend von vielen anderen Motivations- und Selbstverwirklichungsratgebern. Auch Ihre Ausführungen zum inneren Kind, die ich in ähnlicher Weise übrigens aus einem weitaus besseren Buch kenne, insbesondere auf Seite 346, daß eigentlich heutzutage ein erwachsener Mensch immer allein ist bzw. wir in einer Welt leben, in der es nicht immer fair zugeht, entspricht keineswegs einer mental-positiven, gedanklichen Grundeinstellung. Wenn man z.B. liest, daß nur, wer erwachsen geworden ist, die Kraft hat, sich selbst ein gutes Leben zu schaffen, muß ich dem vehement widersprechen. Gerade das innere Kind eines Menschen sorgt schliesslich dafür, daß das kindhafte Denken, Fühlen und Verhalten eines erwachsenen Menschen, d.h. positive Gefühle wie Lebensfreude, Intuition oder Neugierde auch bei einem erwachsenen Menschen, wenn auch verborgen, vorhanden sind und stellt so eine psychisch wertvolle innere Balance her. Dies als Hindernis zu sehen, sich selbst ein gutes Leben zu schaffen, kann ich nicht nachvollziehen. Alles in allem hat man es hier mit einem Werk zu tun, daß seiner eigentlichen Intention in einigen Punkten nicht immer völlig treu bleibt.




Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will