Job-Karriere : Halt den Mund, hör auf zu heulen und lebe endlich! Shut Up, Stop Whining & Get a Life

Halt den Mund, hör auf zu heulen und lebe endlich! Shut Up, Stop Whining & Get a Life

EUR 22,90


Provozierend??? - Naja... für den Amerikaner vielleicht... der gesetzlich darin unterstützt wird, möglichst wenig Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Der per Aufdruck auf dem Kaffeebecher daran erinnert werden muss, dass Kaffee normalerweise HEISS ist, denn ansonsten darf er Klage einreichen, wenn er sich den Mund verbrennt...Ich hoffte auf Provokation, die sich wohltuend abheben möge von den watteweich formulierten Du-wirst-Dein-Leben-schon-noch-in-den-Griff-kriegen-Ratgebern, doch ich hoffte vergeblich.Die Sprache ist eine andere - der Inhalt der Bekannte. So provoziert das Buch vielleicht in seiner Ausdrucksweise, jedoch leider nicht in seinen Ansätzen, von denen ich mehr Power erwartet hätte.

Manche brauchen das - Wir sind so super im Jammern, manche von uns brauchen das offenbar, dass man ihnen ins Gesicht sagt, dass sie sich mal glücklich schätzen sollen, anstatt sich nur zu bedauern. Was ich übrigens auch finde.Von dieser Seite her gesehen, ist das Buch nicht schlecht und mag auch aufrütteln können (ob längerfristig anhaltend, ist die Frage). Deshalb 2 Punkte von mir. Die Zielgruppe ist zahlreich vorhanden, keine Frage. Und vielleicht schaffte es der eine oder andere Leser doch länger als 10 Minuten das Gelesene zu beherzigen, nachdem er das Buch gelesen hat.Meinen herzlichsten Glückwunsch jedoch eindeutig an alle, die das Buch nicht brauchen!

Anwendbar und einfach. - Der Titel hält den hohen Erwartungen stand. Larry Winget schreibt so, dass auch ein dreizehnjähriger es versteht. Und genau das ist die Sprache, die ein Mensch braucht, um zu begreifen, dass er sein Leben nicht als Opfer lebt, sondern als eigenverantwortlicher Gestalter. Aufgrund meiner jahrelangen Praxiserfahrung als psychologischer Berater kann ich das Buch und den darin beschriebenen Ansatz voll bestätigen und praktiziere auch mit größtem Erfolg danach. Wer aufhört, zu jammern kann anfangen, sich die Ärmel hochzukrempeln und sein Leben ganz einfach zum Erfolg führen. Allerdings hätte ich mir an einigen Stellen vom Autor etwas weniger Subjektivität gewünscht, beispielsweise beim Thema Nichtrauchen oder Abnehmen. Hier gibt es Erkenntnisse, die mittlerweile über Wingets Erläuterungen weit hinaus gehen und in der Praxis noch einfacher funktionieren. Aber insgesamt ein gutes Buch, das ich sogar meine Kunden empfehle. Andreas Winter, Coach und Autor von Der Psychocoach.de

Ein genialer Tritt in den Hintern - Ist eigentlich egal, ob der Autor was Neues sagt oder nicht. Hauptsache, es kommt neu rüber. Wer die Nase voll hat vom Licht-und-Liebe-Kram, weil der eh nicht funktioniert (das Leben ist nunmal manchmal Sch.....), der muss einfach irgendwann anfangen, was zu tun. Erfolgreich wird man nicht, weil man sich ja so doll lieb hat, sondern weil man einfach das Richtige tut. Klar kommt der Autor zu offensichtlichen Schlüssen. Zumindest vom Kopf her sieht das so aus. Bloß was nützt es, die Wahrheit zu sehen, wenn man zu blöd, zu faul oder zu idealistisch ist, um sie dann auch umzusetzen? Ein Sklave ist, wer nicht tut was er will - egal, ob er sich anderen unterordnet oder seinem persönlichen Schwachsinn. Das meiste Elend kommt doch daher, dass wir bei uns selbst und als echte Gutmenschen klar auch bei anderen entschuldigen, was nicht zu entschuldigen ist. Und damit meine ich, dass man keine Verantwortung übernehmen will und das am besten am Ende noch mit irgendeinem pseudodemokratischen Leidensmatsch rechtfertigt.Get a life, wie wahr, wie wahr. Wer immer nur in seinen Misserfolgen rumsalbadert, muss als das gesehen werden, was er ist: ein Loser. Logo, das gilt auch für einen selbst, ja ganz besonders für einen selbst. Denn im Grunde ists schnuppe, was andere tun oder sagen - was hat das mit meinem eigenen Leben oder Nichtleben zu tun?Also, ein echt geiles Buch. Wen das nicht wachrüttelt, an dem ist Hopfen und Malz verloren. Das Buch muss man nicht mögen, ist in meinen Augen komplett die falsche Herangehensweise. Seit wann haben Emotionen Verstand? Ne, die sollte man nicht entscheiden lassen. Sondern man sollte tun, was der Autor gemacht hat: sich aufmachen und den Unsinn sein lassen und niemals niemals niemals eine Entschuldigung gelten lassen.Ich hab auch kein Problem damit, dass der Autor Motivationstrainer wird. Schließlich hat er damit Erfolg, und darauf kommts an. Von mir aus kann die Welt mit Motivationstrainern gepflastert werden, wenn ich nich gerade selbst einer werden muss. Hauptsache, sie bringen was, verdienen ihre Knete, sind glücklich und lassen die Welt mit dem in Ruhe, was am meisten nervt, nämlich Leidensblödheit.

Anders, aber nicht neu - Das Buch wirkt provokant aber auch (gewollt) arrogant. Die recht banalen Aussagen reduzieren sich auf wenige Leitmotive und sind in der geforderten rigorosen Form m. E. nur dann umsetzbar, wenn man ein grenzenloser Egoist oder völlig unabhängig von wirtschaftlichen Zwängen ist (was der Autor an vielen Stellen unverblümt zugibt). Das Desinteresse des Autors an der Meinung seiner Leser (sofern sie denn schlecht ist) wird gebetsmühlenartig wiederholt. Ebenso der Hinweis, man möge doch einfach das Buch zur Seite legen, wenn einem die Thesen missfallen. Der unverwüstliche amerikanische Optimismus wirkt zeitweise anstrengend.Der Text ist flüssig geschrieben und durch bildhafte Beispiele und passende Zitate unterlegt. Ob das Buch eine echte Lebenshilfe oder zumindest einen brauchbaren Ratgeber darstellt, möge jeder Leser selbst beurteilen. In jedem Fall ist das Buch sehr speziell.




Halt den Mund, hör auf zu heulen und lebe endlich! Shut Up, Stop Whining & Get a Life