Job-Karriere : Entdecken Sie Ihre Stärken jetzt!: Das Gallup-Prinzip für individuelle Entwicklung und erfolgreiche Führung

Entdecken Sie Ihre Stärken jetzt!: Das Gallup-Prinzip für individuelle Entwicklung und erfolgreiche Führung

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Entwicklungspläne für Mitarbeiter sind meist um ihre Schwächen herum aufgebaut, sie konzentrieren sich darauf, Lücken bei den Kompetenzen zu schließen. Ein ganz falscher Ansatz, behaupten Buckingham und Clifton. Stattdessen gilt es, die (angeborenen) Talente der eigenen Mitarbeiter zu fördern und so ihre Stärken auszubauen. Natürlich basiert dieses Gallup-Prinzip auf einer Unzahl von Interviews. 198.000 Mitarbeitern aus 36 Unternehmen haben die Meinungsforscher die Frage gestellt: Haben Sie bei Ihrer Arbeit die Gelegenheit, jeden Tag das zu tun, was Sie am besten können? Gerade mal 20 Prozent antworteten mit Ja. Bestürzend, wie wenig Kapital die meisten Unternehmen aus den Stärken ihrer Mitarbeiter schlagen, finden die Autoren. Dabei lägen hier ungeahnte Potenziale für Leistungssteigerungen. Aus einer Gallup-Untersuchung über hervorragende Leistungen haben die Forscher 34 Leitmotive des menschlichen Talents definiert: Analytisch, Anpassungsfähig, Enthusiasmus, Ideensammler, Leistungsorientierung, Vorstellungskraft etc. Damit man sich darunter etwas vorstellen kann, haben Buckingham und Clifton einen interaktiven Selbsttest (StrengthFinder) in ihr Buch integriert. Er kann im Internet absolviert werden, der Zugangscode findet sich im Buch. Hat der Leser so seine fünf wichtigsten Talente ausgemacht, erfährt er im Hauptteil des Buches mehr darüber, wie Menschen mit dem jeweiligen Talent agieren und wie man solche beispielsweise analytisch begabten, anpassungsfähigen oder wissbegierigen Mitarbeiter jeweils führt und ihre Stärken fördert. Herausgekommen ist ein kleines Nachschlagewerk, das in der Praxis nützliche Anhaltspunkte geben könnte. Leider kurz und unkonkret ist dagegen das Abschlusskapitel geraten, in dem sich die Autoren der Frage widmen, wie eine Unternehmensführung aussehen könnte, die auf den Stärken der Mitarbeiter beruht. Leider lassen es Buckingham und Clifton hier an Beispielen aus Unternehmen fehlen, die so etwas schon praktizieren. Aber einen Tipp liefern sie dennoch: Die eigenen Auswahlsysteme und Instrumente überdenken, und bei Einstellungen nicht nur darauf schauen, dass derjenige für eine bestimmte Stelle qualifiziert ist. Da die Talente jedes Menschen dauerhaft sind, sollten Sie sehr viel Zeit und Geld dafür aufwenden, zunächst einmal die richtigen Leute auszuwählen. --Sylvia Englert

Verwandlung am Arbeitsplatz! - Entdecken Sie Ihre Stärken jetzt! ist wie eine Brise frischer Luft. Mit dem was die Autoren Marcus Buckingham und Donald O. Clifton beschreiben kann ich mich sehr gut identifizieren: sie sagen, dass sich die meisten auf ihre Schwachpunkte konzentrieren, anstatt ihre Talente zu entdecken und daraus Stärken zu machen. Bevor ich das Buch gelesen habe, hatte ich mich immer auf die Sachen konzentriert, von denen ich dachte, sie brauchten Verbesserung anstatt zu sehen, dass es natürliche Bereiche in meiner Arbeit gab, die ich exzellent beherrschte. Ich arbeite als Kreditbeauftragte in einer Investmentbank und ich entdeckte, dass ich derzeit in einem Job bin, der Nutzen aus meinen Stärken und Talenten zieht. Meine hohen Fertigkeiten in den Bereichen Organisation und Disziplin ließen mich zur Trainingsbeauftragten für Neueinstellungen werden. Hätte ich dieses Talent nicht erkannt, hätte ich wahrscheinlich diese Möglichkeit gar nicht angenommen, als mein Chef sie mir anbat. Meine Arbeit macht mir total viel Spaß.Zusätzlich zu diesem Buch hat mich eine andere Lektüre zur Zufriedenheit am Arbeitsplatz geführt: Ariel und Shya Kanes Unmittelbare Transformation - Lebe im Augenblick und nicht in Gedanken. Bevor ich das Buch las, hatte ich mich immer über meine Arbeit beschwert. Es war nur ein Job, um meine Rechnungen zu begleichen. Jeden Montagmorgen um 9 Uhr schleppte ich mich dahin, träumend von Freitag 17 Uhr. Meine Anwesenheit am Arbeitsplatz war so unzufrieden stellend, dass es mir auch total schlecht ging. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, entdeckte ich, dass mir durch 100% Engagement sogar die banalsten Aufgaben wahre Magie bereiten. Magie im Sinne von Spaß, Einfachheit und Zufriedenheit. Somit habe ich nicht nur durch Entdecken Sie Ihre Stärken jetzt! meine Vorzüge erkannt, sondern ich fand auch ein Leben der Leichtigkeit an meinem Arbeitsplatz, in dem ich das Buch der Kanes gelesen habe.

Hilfreich, aber etwas dünn - Der grösste Vorteil von dem Buch ist der Code, den man erhält, um mittels StrengthsFinder seine 5 Top-Stärken heraus zu finden. Wahrscheinlich kann man das auch kostenlos irgendwo im Internet tun, aber dafür hilft einem das Buch bei der Interpretation der Ergebnisse.Der erste Teil ist sehr allgemein und erklärt, warum es Sinn macht, sich auf seine Stärken zu konzentrieren und nicht zu versuchen, seine Schwächen zu bekämpfen. Der Teil ist ein wenig langatmig. Der zweite Teil erklärt dann alle 34 Talente, die beim Test abgefragt werden.Im dritten Teil geht es um die Umsetzung, also wie kann man beispielsweise Leute nach ihren Stärken auswählen und dann einstellen usw. Der Teil hat mich nicht sehr interessiert und deshalb habe ich ihn nur kursorisch gelesen.Also: Nützliches Buch, um seine Stärken heraus zu finden, aber mehr nicht.

Aus der Seele geschrieben - Wie viele Menschen begegnen mir, die wenig oder kaum Selbstvertrauen haben. Die sich nicht bewusst sind, welche STärken sie haben. Welche Gaben und Fähigkeiten in ihnen schlummern. In vielen Menschen schläft ein Potenzial vor sich hin. Schade! Was könnten menschen erreichen.Ein überfälliges Buch für überfällige Menschen. Hoffentlich bekommen es jene auch in die Hände und werden wach!

Weiterentwicklung des fundierten Stärken-Konzeptes - Bereits in Führung wider alle Regeln hat Buckingham die Grundlagen stärkenorientierter Führung dargelegt: Talente (hier im Sinne andauernder Verhaltensmuster die produktiv nutzbar sind) bieten die größte Chance für Spitzenleistungen - Führungskräfte tun gut daran diese zu (er)kennen, zu fordern und zu fördern. Beispiele für Talente wären etwa das Bedürfnis zu planen und zu ordnen (= Disziplin) oder fühlen zu können was andere fühlen (= Empathie).Im vorliegenden Buch wurde das Konzept verfeinert. Unzählige Interviews bilden die Grundlage um 34 Talente zu definieren. Konsequenterweise gibt es zu jedem Talent auch Tipps, wie Menschen mit einem solchen Talent zu führen sind. Im Idealfall weiß die Führungskraft, welcher Talente es für eine Rolle bedarf, um andauernde Spitzenleistungen zu erbringen. Personal wird nicht mehr nach Wissen und Fertigkeiten rekrutiert sondern primär nach Talent. Bei der täglichen Führungsarbeit achtet man ebenso auf die Talent-Nutzung wie beim nächsten Karriereschritt. Denn wem wäre schon damit gedient, wenn man einen erfolgreichen Mitarbeiter in eine Rolle befördert, die völlig anderer Talente bedarf?In der Talentdefinition liegt ein wichtiger Beitrag dieses Buches. Buckingham unterstützt so die Entwicklung einer Sprache, die sich an Stärken orientiert. Ebenso wie die Medizin über mehr Ausdrücke verfügt um Krankheiten zu beschreiben als Gesundheit(en), ist auch im Management das Vokabular zur Beschreibung von Schwächen stärker ausgeprägt. Die Konsequenz daraus ist eine Schwächen schwächen Führung anstatt Stärken zu stärken - eine Strategie die bestenfalls zum Mittelmaß aber kaum zu Spitzenleistungen führt.Mittels eines Internet-Tests (Dauer ca. 30 Min.) kann der Leser selbst seine 5 dominanten Talente erfahren. Der Test ist professionell und produziert vernünftige Ergebnisse. Erstaunlich dabei ist, dass die ermittelten Talente für den Probanden oft so selbstverständlich sind, dass er sie selbst in einigen Fällen nicht als Talente sondern als Normalzustand wahrnimmt - bis eben der Test die Augen öffnet.Buckingham bleibt aber Realist. Natürlich haben Menschen auch Schwächen, und diese können die Leistung beeinträchtigen. Auch dafür bietet er klare und dem Konzept nicht widersprechende Strategien an, wie man mit Schwächen umgeht.Das Buch selbst ist leicht zu lesen und eine gute Mischung aus Theorie, typisch amerikanischem How-to, ergänzenden Praxisbeispielen und sogar Erläuterung des wissenschaftlichen Hintergrundes (statistische Verfahren etc.). Letzteres belegt auch die Seriosität der Arbeit.Fazit: Das Grundkonzept ist einleuchtend und fundiert, der Beitrag zur Vertiefung stärkenorientierter Führung beachtlich. Man nützt vorhandene Verhaltensmuster zum Wohl aller Beteiligten anstatt mühsam neue Verhaltensmuster zu kreieren. Die übliche Führungspraxis (Schwächen ausbügeln) wird dadurch auf den Kopf gestellt. Der sich daraus ableitende Anspruch an Führungskräfte ist zu lernen Talente zu erkennen und zu verstehen, die wir u.U. selbst nicht unser eigen nennen und dann situativ und stärkenorientiert unseren Führungsstil anzupassen. Und für sich selbst gilt es die eigenen Talente zu verstehen und Rollen zu finden, in denen man diese braucht. Der Lohn sind eine erfüllende Tätigkeit und Spitzenleistung auf Weltklasse-Niveau. Bedenken sollte man, dass die Sozialwissenschaften auf dem Gebiet der Talentbeschreibung und -nutzun erst am Anfang steht. Es gibt sicher mehr Talente als im Buch angeführt. Physische oder künstlerische Talente sind ebenfalls ausgeklammert (zB. Feinmotorik, Musikalität, Ballgefühl). Dennoch ist das Buch ein guter Augenöffner, um wieder mehr auf Talente stärken als auf Schwächen zu achten.

Richtige Erkenntnis mit statistischen Scheuklappen - Fortsetzung oder Remake des Vorgängers Erfolgreiche Führung gegen alle Regeln von den selben Autoren. Es wird auch nur die selbe Idee wie dort ausgebreitet: Es ist sinnvoller, an den eigenen Stärken zu arbeiten als die eigenen Schwächen auszumerzen. Auch wenn der Titel dies suggeriert, ist diese Erkenntnis keineswegs neu.Interessant ist der Zugangscode zum Test, der einem ermöglicht, schnell und fundiert seine Stärken heraus zu arbeiten. Dabei stehen 34 möglichen Stärken/Talente zur Auswahl, die aus Interviews mit über 2 Mio. Arbeitnehmern mit statistischen Verfahren heraus destilliert wurden. Mithilfe des Tests werden aus dieser 34er-Auswahl die dominanten 5 ermittelt. Pech haben all die Leser, deren Stärke in Bereichen wie Musik, Sport, Handwerk, Tanz, Feinmotorik usw. liegen: Offensichtlich haben die Autoren vergessen, auch Menschen mit diesen Stärken zu interviewen - oder sie sind einfach in der Statistik untergegangen.Auch an anderer Stelle hat die statistische Scheuklappe zugeschlagen. Eine der Kernaussagen ist, dass man Schwächen nicht mehr aufholen könne. Den Autoren ist sicher insofern zuzustimmen, als dass Mitarbeiter, bei denen permanent auf den Schwächen herum geritten wird, keine Lust mehr haben und kaum besser werden. Aber es gibt Tausende von Menschen, die es geschafft haben, aus offensichtlichen Schwächen Stärken von Weltgeltung zu machen. Freiwillig wohlgemerkt! Dass diese in der Statistik untergehen, heißt vielleicht, dass es selten vor kommt. Aber das ist völlig irrelevant. Relevant ist Folgendes: Wenn man in einem Bereich tätig ist, der wirklich gut zu seinen Stärken paßt und man dann vor neuen Herausforderungen steht, die man nicht delegieren kann und diese neuen Herausforderungen leider mit einer Schwäche übereinstimmen, dann hat man nach Buckingham und Clifton eben Pech gehabt. Und hier kann man von den Tausenden Menschen, die durch die Statistik rutschen, sicher mehr lernen.Fazit: Der Ansatz auf seinen Stärken aufzubauen ist lobenswert. Wenn man vernachlässigt, dass viele Stärken (wie eben Musik, Sport usw.) in dem Test gar nicht berücksichtigt werden, kann man eingeschränkt auch mit diesem etwas anfangen. Völlig destruktiv, blockierend und sachlich falsch ist der Ansatz, dass Schwächen nicht aufzuholen wären.




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