
Führen durch Erzeugung positiver Gefühle - Wie soll ich führen? Eine Frage die heute viele Manager beschäftigt.Zurecht, denn die Anforderungen an einen Chef sind massiv gestiegen. Die Erwartungen von Mitarbeitern sind anspruchsvoller geworden. Das Autorenteam konnte beobachten, dass effektive Führungskräfte meist über eine Kompetenz in den vier Domänen der Emotioneler Intelligenz wie Selbstwahrnehmung, Selbstmanagement, soziales Bewusstsein und Beziehungsmanagement verfügen.Besonders gut ist die klare Definition und die guten Erklärungen zu diesen vier Themenbereichen. Innerhalb dieser vier Kernkompetenzen gibt es insgesamt dann 19 Unterpunkte, welche ausschlaggebend sind wie gut Sie sich selber und Ihre Beziehungen managen.Das Konzept ist überzeugend und äusserst lehrreich. Das Buch kann sehr gut autodidaktisch verwendet werden mit dem Ziel zuerst an sich zu arbeiten und seine persönlichen Kompetenzen wie Selbstwahrnehmung und Selbstmanagement zu verbessern. Im Zweiten Teil erfahren Sie mehr über Ihre soziale Kompetenz mit den beiden Themenblöcken soziales Bewusstsein und Beziehungsmanagement.Durch Ihre gesteigerte soziale Kompetenz wird es Ihnen danach gelingen Menschen durch emotionale Führung, führen zu können. Sie werden befähigt Menschen begeistern zu können.Dadurch gelingt es Ihnen bessere Resultate zu erzielen und die Fluktuationsrate erheblich zu reduzieren.Die Kernaufgabe einer Führungskraft bleib unverändert: Einen wertvollen Beitrag an den Unternehmenserfolg zu leisten.Dieses Buch zeigt Ihnen die Wege auf um eine erfolgreiche Führunsgkraft zu werden, welche sehr gute Resultate erzielen kann und ein Team hinter sich hat auf das Sie stolz sein können.
Wird in der Praxis kaum gelebt! - Selbst jahrelang als Führungskraft tätig und heute als Trainer unterwegs, habe ich eins immer wieder festgestellt: 75% aller so genannten Führungskräfte können keine Mitarbeiter (und sollten auch keine Mitarbeiter) führen. Das ist vielen aber nicht bewusst. Mitarbeiterführung ist ein höchst sensibles Thema und die meistens Chefs sind leider eher unsensibel. Diesen Menschen empfehle ich dieses Buch, damit sie Erkenntnise darüber gewinnen, was sie mit ihrem (negativen) Stil oft anrichten. Daniel Goleman ist natürlich kein TOP-Manager, der selber mal zahlreiche Mitarbeiter geführt hat, insofern weiß er auch nicht welche Schwierigkeiten sonst noch in der Mitarbeiterführung auftreten können. Es läßt sich immer leicher schreiben als umsetzen. Trotzdem halte ich dieses Buch für wichtig! Vielen Führungskräften fällt es schwer, gerade in schwierigen Phasen Standing und emotionale Intelligenz zu beweisen. Weil sie sich aber oftmals nicht anders zu helfen wissen, greifen sie letztendlich zu der Peitsche. Die Auswirkungen müssen dann aber auch jedem klar werden...
first class - Ich habe den Titel im englischen Original gesesen und war den seinem systematischen Aufbau und den einleuchtenden Erklärungsmodellen sehr angetan.Der Autor bietet hier nicht nur wertvolle Hinweise für eine effektivere Zusammenarbeit mit Kollegen und Mitarbeitern, sondern weiß den Leser immer wieder mit interessanten Annektoten aus der Praxis von z.B. Bill Gates, Jack Welch usw. zu unterhalten.Ich konnte aus diesem Buch, aufgrund seiner praxisnahen Anlage, mehr führungsrelevante Ideen mitnehmen als aus Emotionale Intelligenz, welche sich wohl auch mehr um die sozial-kulturelle Bedeutung dieses Gegenstandes bemüht. Wenn nur mehr Sachbücher solch einen Level besäsen, könnte man sich das Lesen von Schwemmen belangloser Ratgeberliteratur sparen.
Zu schnell geschrieben - Der Erfinder des EQ und Guru der emotionalen Intelligenz hat schon wieder ein Buch für den Feldzug gegen die Vormachtstellung der Vernunft verfasst. Die erstaunliche Produktion ist auch möglich, weil Goleman nun mit Co-Autoren zusammenarbeitet. Doch wer wirklich etwas zu sagen hat, darf und soll dies auch in verschiedenen Varianten tun. Anstoss zum neusten Werk gaben offenbar die Reaktionen auf den Artikel What Makes a Leader? Die grundlegende Aufgabe von Führungskräften besteht darin, in den Mitarbeiten positive Gefühle zu wecken, indem Vorgesetzte Resonanz erzeugen. Daher ist emotionale Intelligenz heute unabdingbar. Das klingt hoffnungsvoll. Doch müssten wohl Unternehmen mit unterdurchschnittlichem EQ zuerst untergehen, bevor Golemans Erkenntnisse und Thesen den Durchbruch schaffen. Wer sich und seiner Umgebung etwas Gutes tun will, kann ja auch schon jetzt mit den Übungen beginnen. Vielleicht hätte es sich gelohnt, mit der Herausgabe noch zwei, drei Monate zuzuwarten, um das Buch noch lesefreundlicher zu gestalten und zu schreiben. Goleman kann das ja schliesslich.
... - Die These der Autoren lautet: „Die grundlegende Aufgabe von Führungskräften besteht darin, in den Menschen, die sie führen, positive Gefühle zu wecken. Das geschieht, wenn Führungskräfte Resonanz erzeugen - ein Reservoir an positiven Gefühlen -, dass das Beste in den Menschen hervorbringt. Demnach besteht die Aufgabe einer Führungskraft im Sinne der Autoren darin, den Bereich der Emotionen zu beachten und emotional-dimensional zu führen. Wenn Führungskräfte also dahingehend entscheiden müssen, dass andere ihr Bestes tun, so wie sie es tun können, muss hier emotional intelligent entschieden bzw. gehandelt werden. Aus diesem Satz allein leiten die Autoren - und der Rezensent - den intelligenten Umgang mit Emotionen ein. Sie zeigen nicht nur auf, wieso emotional intelligente Führung leistungsgestimmte Resonanz erzeugt und damit zugleich Leistung fördert, sondern auch, wie die Macht von Resonanz genutzt werden darf, damit Führungskräfte, Teams und ein Gesamtunternehmen weiterhin besteht und werteschöpfend tätig ist und bleibt. Jeder der drei Autoren dieser Veröffentlichung steuert eine andere Perspektive bei. Die Autoren zeigen nicht nur auf, inwiefern emotionale Führung und deren Anwendung für die Entdeckung und Entwicklung emotionaler Ressourcen von Bedeutung ist, sondern wie verantwortliche Führungskräfte mit emotionalen Ressourcen dem Unternehmen nutzen können. Die Erkenntnis, dass motivierte Mitarbeiter, die Spaß an der Leistung äußern und auch einbringen, höhere Leistungen erbringen, ist zwar nicht neu und auch vielen - zumindest theoretisch - klar. Die Autoren bieten nicht nur eine andere, sondern auch zugleich eine neue Führungstheorie an, in der es darum geht, Führungskräften einen Leitfaden mit Handlungsanweisungen an die Hand zu geben. Besonders häufig und gern las ich über den Zusammenhang der emotionalen Intelligenz mit verschiedenen Führungsstilen. Auf den Daten von ca. 4000 internationalen Führungskräften aufbauend, werden Auskünfte über Organisationsklimata und Führungsstile gegeben. Sechs Führungsstile werden vorgestellt: visionär, coachend, gefühlsorientiert, demokratisch, fordernd und befehlend und im Hinblick auf die jeweils zugrundeliegende emotionale Intellligenz-Fähigkeit in einer übersichtlichen Tabelle erläutert. Mir werden komprimiert die Erzeugung von Resonanz, die Wirkung auf das Organisationsklima und deren Anwendung dargestellt. Ich übernehme die Erkenntnis der Autoren deshalb leicht, weil ich auf ähnliche Erfahrungswerte zurückgreifen kann: es bleibt wichtig, flexibel zwischen den Führungsstilen zu wechseln, was spätestens seit dem Konzept „der situativen Führung hinlänglich bekannt ist. Mit großer Neugier las ich die Fragestellung der Autoren, wie viel Führungskompetenz angeboren und wie viel erlernbar sei. Die Autoren wissen (zu) genau, dass zur Veränderung von Strukturen zuerst die Trägheit von Organisationen selbst überwunden werden muss. Von daher zeigen sie mir Schritt für Schritt auf, wie die Veränderungsarbeit in der Praxis angegangen werden muss. Nach der Regel: kleine Schritte bewirken große Veränderungen, werden Führungskräfteprozesse in Gang gesetzt, die das Bewusstsein für eine resonante, emotional intelligente und effektive Unternehmenskultur schaffen. Allerdings darf diese Kapitelausführung nicht als do it your self-Anleitung zur Team- und Organisationsentwicklung missverstanden werden, Außenbeobachtung und Hilfestellung von außen ins Auge zu fassen bzw. in die Trainingsarbeiten mit einzubeziehen, ist für die Autoren bedeutungsvoll. Der Leitfaden für Praktiker liest sich deshalb auch einfach, weil die Autoren zu Schreiben und zu Verstehen verstehen und eine Fülle von Anwendungsbeispielen aus der amerikanischen Praxis mitliefern. D. Goleman zeigt wiederum anschaulich auf, wie ich emotional zu erreichen bin und mich auf Motivationshöhe halten kann. Der eingeführte Begriff emotional intelligente Führung enthält „altehrwürdige Weisheiten, die ich mir nicht oft genug ins Bewusstsein rufen muss. Gern bringe ich zum Ausdruck, dass diese Veröffentlichung mich darin bestärkt: Führen heißt, Ziele klar und intelligent zu formulieren, in Dur gestimmt zu vermitteln und auf den Potentialen der Mitarbeiter aufzubauen, damit die gemeinwohl orientierten Ziele erreicht werden. Auf diese Weise werden Motivationen nachhaltig gestärkt sowie Emotionen und Begeisterungsfähigkeiten „gezündet und auf Leidenschaftshöhe gehalten. Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:- Das Wesen emotional intelligenter Führung- Resonante Führung- Die Neuroanatomie von Führung- Das Führungsmanagement- Die dissonanten Führungsstile- Eine resonante Führungskraft werden: die fünf Erkenntnisse- Emotional intelligente Organisationen schaffen- Die emotionale Realität eines Teams- Nachhaltige Veränderungen bewirkenFür die erew BIBLIO-KOM Dr. Karl-J. Kluge