Job-Karriere : Das große Bewerbungshandbuch

Das große Bewerbungshandbuch

EUR 14,90


Das neue Handbuch fasst all das Know-how zusammen, das die beiden Bewerbungscoaches in ihren anderen Büchern detailliert ausbuchstabiert haben – und begleitet damit durch alle Phasen des Bewerbungsvorgangs. Mit vielen sinnvollen Checklisten und Beispielen. Gegliedert ist das magnum opus von Püttjer und Schnierda in sechs Teile: Im ersten erfährt man, wie man die Bewerbung richtig vorbereitet. Zum Beispiel, indem man sein Potenzial und seine Stärken analysiert. Welche Eigenschaften und Fähigkeiten kann man mit Beispielen dokumentieren (denn platte Behauptungen kommen nicht sonderlich gut an)? Außerdem erfährt der Leser, wie er Stellenanzeigen richtig auswertet und gekonnt telefonischen Kontakt aufnimmt. Dann wird´s ernst, die schriftliche Bewerbung steht an. Püttjer/Schnierda zeigen im zweiten Teil des Buches, was alles in die Bewerbungsmappe gehört, wie man auf die kitzelige Frage nach den Gehaltsvorstellungen antwortet und was es bei Lebenslauf, Foto und Zeugnissen zu beachten gibt. Ein großes Plus sind wieder einmal die bewährten Positiv/Negativ-Beispiele der beiden Coaches -- daraus lernt man mehr als durch langatmige Erklärungen. Da viele freie Stellen gar nicht erst ausgeschrieben werden, folgt ein ausführlicher dritte Teil zum Thema Initiativbewerbung. Wie networkt man richtig? Wie hinterlässt man auf Messen einen guten Eindruck? Wie sollte man eine Initiativbewerbung per Telefon oder Brief formulieren? Da Online-Bewerbungen immer gängiger werden, ist der nächste Teil ganz der Stellensuche per Netz gewidmet, zum Beispiel per Jobbörse. Längst haben sich klare Gepflogenheiten bei Online-Bewerbungen herausgebildet, die man unbedingt beachten sollte. Eine gute Ergänzung zur Bewerbung per Mail kann eine eigene Bewerberhomepage sein -- aber die macht richtig Arbeit. Die Firmen währenddessen machen es sich immer häufiger leicht und fordern Bewerber auf, Online-Bewerbungsformulare auszufüllen. Da diese Daten von einer automatischen Suchroutine ausgewertet werden, sollte man darin alle wichtigen Schlüsselworte zum eigenen Lebenslauf unterbringen. Ein ausführlicher Teil des Buchs bereitet den Leser auf das Vorstellungsgespräch vor. Einziger Schwachpunkt des ansonsten rundum gelungenen Handbuchs: die auf Standardfragen vorgeschlagenen Antworten sind arg steif formuliert und klingen eher beamtenhaft-abschreckend als überzeugend. Sehr gelungen ist dagegen der Teil über Assessment Center. Nach der Lektüre lässt man sich durch Gruppendiskussionen, Interviews, Rollenspiele, Vorträge, Postkorb-Übungen und Tests nicht mehr so leicht aus der Ruhe bringen.-- Sylvia Englert

Neuste Auflage mit CD - und günstig - Die limitierte Sonderauflage All-in-one-Bewerbungshandbuchs von 2008 beruht auf der Fassung aus dem Jahre 2005. Zur Aktualisierung gehörte damals nicht nur die Überarbeitung der Daten und Beseitigung einiger Fehler, sondern auch eine CD-ROM. Darauf finden sich interaktive Übungen, denen PDF-Versionen zum Ausdrucken beiliegen. Zudem kann der Leser die Checklisten sowie die kommentierten Beispiele von Lebensläufen und Anschreiben ausrucken. Hören kann er einen Ausschnitt aus dem Training Vorstellungsgespräch. Alles nicht schlecht gemacht, aber auch kein Höhepunkt unter den elektronischen Lehrmitteln. Selber kein grosser Fan solcher Gesamtkonzepte empfehle ich das Buch trotzdem gern all denen, die keine Lust auf grosse Ratgeberstapel haben und zu einem günstigen Preis so viel Buch plus eine CD wollen. Aufgeteilt ist das dicke Buch in sechs Kapitel: Die Vorbereitung der Bewerbung - Die schriftliche Bewerbung - Initiativbewerbungen - Online-Bewerbungen - Das Vorstellungsgespräch - Das Assessment-Center. Die Vollständigkeit nach gängiger Vorstellung ist demnach okay. Das Sahnehäubchen wäre ein siebtes Kapitel mit ungewöhnlichen Vorgehensweisen gewesen. Ansätze dazu gibt es unter der Überschrift Networking. Doch das ist ziemlich konventionell gehalten. Als Makel betrachte ich das Fehlen des siebten Kapitels, weil die Statistik eben doch zeigt, dass unübliche Wege erstaunlich oft zum Erfolg führen.Die Sprache ist einfach, aber nicht banal und bringt den Leser schnell zum Wesentlichen. Allerdings wäre es nach meiner Auffassung gut möglich gewesen, zehn Prozent der Textmenge einzusparen, ohne Inhalt und Verständlichkeit zu gefährden. Zur Sachkompetenz der beiden Autoren gibt es nichts zu sagen. Man merkt einfach, dass sie seit Jahren im Geschäft und in der Praxis sind. Das Layout ist klar besser als der Durchschnitt, lässt aber noch Steigerungen zu. Trotz des Umfangs findet sich der Leser gut zurecht, wozu das ausführliche Register und die Gestaltung beitragen.Mein Fazit: Geglückte Neuauflage, die einen echten Mehrwert bringt und zu einem Preis angeboten wird, den sich jeder leisten kann. Allerdings nützt das Ganze wenig, wenn man meint, mit der Lektüre sei es getan.

Informativ, aber konventionell - Ob ein Bewerber erfolgreich ist, hängt nicht nur von seiner Qualifikation ab, sondern vor allem davon, wie professionell er sie verkauft. Hier setzt das Autorenduo Püttjer und Schnierda mit seinem über 500 Seiten dicken Ratgeber an. Und damit der Bewerber für alle Eventualitäten gerüstet ist, legt das Buch mit der Vorbereitung der Bewerbung los, behandelt dann schriftliche Bewerbung, Initiativbewerbung, Online-Bewerbung, Vorstellungsgespräch und Assessment-Center.Die Autoren lassen wirklich nichts aus, so dass auch ein Leser, der nie zuvor ein Bewerbungsbuch in der Hand hatte, das nötige Wissen aufnehmen kann. Aber: Wer schon viele Bewerbungsbücher gelesen hat, wie zum Beispiel ich, der ertappt sich schnell beim Überblättern ganzer Kapitel. Denn neu und originell sind die Inhalte beileibe nicht.Außerdem finde ich konventionelle Bewerbungsbücher aus einem einfachen Grund schwierig: Sie geben Standardrezepte, die dann von Standardbewerbern kopiert werden - und oft zu Standardabsagen führen. Hier hätte ich mir von den Autoren gewünscht, noch mehr an die Kreativität der Leser zu appellieren. Ich möchte dieses Buch vor allem Bewerbungs-Neulingen empfehlen, die sich Einzelbücher zu den Unterthemen schenken wollen.

Nichts für Lebensläufe, die aus dem Rahmen fallen - Grundsätzlich ein übersichtliches, leicht zu lesendes, informatives Buch. Hat man einen Standard-Lebenslauf ohne Ecken oder Löcher, lernt man durch dieses Buch bestimmt, seine Stärken herauszukehren und sich bestmöglich zu präsentieren. Schwieriger wird es schon, wenn man Kinder erzogen hat: Wenn man in der Erziehungszeit nicht zumindest einen Computerkurs, eine Fremdsprache oder sonst etwas Sinnvolles nebenher geleistet hat, geben einem die Autoren wenig Selbstgefühl. Über die zusätzlichen Kompetenzen, die man bei der Erziehung der Kinder erworben hat - von Time-Management über Organisation bis zu Belastbarkeit - verlieren sie kein Wort. Möchte man zudem noch (vielleicht nach der Erziehungszeit) als Quereinsteiger(in) die Branche wechseln und hat man statt braver mindestens 5 Jahre dauernder Dienstverhältnisse, in denen man sich tüchtig weiterentwickelt hat, in verschiedensten Projekten als freie(r) Mitarbeiter(in) mitgearbeitet, kann man sich von diesem Buch keine Hilfe erwarten. Auch für Studienabbrecher oder -umsteiger gibt es keinen Kommentar. Fazit: ein nettes Buch, aber nichts für Lebensläufe, die aus dem Rahmen fallen.

Auch Püttjer/Schnierda schreiben Wälzer - Wonach der Kunde ruft, muss irgendwer beantworten. Und ganz offensichtlich besteht nach wie vor ein Bedürfnis nach „All-in-one-Bewerbungshandbücher, was sich im konkreten Fall in einem 540-Seiten-Ratschläger äussert. Der Leser hat s gemerkt, ich bin kein Fan solcher Konzepte, was für die Verteilung der Sterne allerdings keine Rolle spielt. Für die Beurteilung zählen nur die Kriterien Vollständigkeit, Verständlichkeit, Sachkompetenz, Layout und Handhabung. Mein Befund: insgesamt so viele Positivpunkte, dass die Höchstnote gerechtfertigt ist. Aufgeteilt ist das dicke Buch in sechs Kapitel: Die Vorbereitung der Bewerbung, Die schriftliche Bewerbung, Initiativbewerbungen, Online-Bewerbungen, Das Vorstellungsgespräch, Das Assessment-Center. Die Vollständigkeit nach gängiger Vorstellung ist demnach okay. Das Sahnehäubchen wäre ein siebtes Kapitel mit ungewöhnlichen Vorgehensweisen gewesen. Ansätze dazu gibt es unter der Überschrift „Networking. Doch das ist ziemlich konventionell gehalten. Als Makel betrachte ich das Fehlen des siebten Kapitels, weil die Statistik eben doch zeigt, dass unübliche Wege erstaunlich oft zum Erfolg führen.Die Sprache ist einfach, aber nicht banal und bringt den Leser schnell zum Wesentlichen. Allerdings wäre es nach meiner Auffassung gut möglich gewesen, zehn Prozent der Textmenge einzusparen, ohne Inhalt und Verständlichkeit zu gefährden. Zur Sachkompetenz der beiden Autoren gibt es nichts zu sagen. Man merkt einfach, dass sie seit Jahren im Geschäft und in der Praxis sind. Das Layout ist klar besser als der Durchschnitt, lässt aber noch Steigerungen zu. Trotz des Umfangs findet sich der Leser gut zurecht, wozu das ausführliche Register und die Gestaltung beitragen.Fazit: Wer einen Kompaktratgeber sucht, der zu den preiswerten Qualitätsprodukten gehört, wählt mit dieser Version sicher nicht falsch.

Das Beste aktuell zusammengetragen - Als ehemaliger Hesse&Schrader-Fan bin ich letztes Jahr auf die Püttjer&Schnierda-Bücher gestoßen, um eine passende Ergänzung zu den doch sehr distanzierten und abgehobenen Methoden Hesse&Schraders zu erhalten.In der Zwischenzeit ist es umgekehrt:Hesse&Schrader ergänzt Püttjer&Schnierda!Die Profil-Methode kommt mir sehr entgegen und hat im Anschreiben sowie in der Gestaltung des Lebenslaufes, kurz in der Komlettgestaltung der Bewerbungsunterlagen den Knoten zumplatzen gebracht.Diese Herangehensweise an die Bewerbung, sowie die verschiedenen Arten von Assessment-Center über Online-Bewerbung (sehr aktuell!) bis Zeitungsanzeige werden hier komprimiert aber/und sehr gut dargestellt.Vom Schüler bis zur Führungskraft, vom Aufsteiger bis zum Umsteiger.




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