Job-Karriere : Das überzeugende Bewerbungsgespräch für Hochschulabsolventen. Die optimale Vorbereitung

Das überzeugende Bewerbungsgespräch für Hochschulabsolventen. Die optimale Vorbereitung

EUR 15,90


Super hilfreich im Vorstellungsgespräch - Mit Abstand das beste Buch für die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche, das ich gelesen habe! Das Buch zeigt dem Leser die Perspektive der Gesprächspartner auf Unternehmensseite und lässt ihn diese Perspektive auch verstehen. Eigentlich offensichtliche Erkenntnisse, auf die man aber einmal gestoßen werden sollte und die zusätzlich die Angst vor dem Gespräch etwas nehmen.Man sollte sich tatsächlich die Zeit nehmen und die vorgeschlagenen Aufgaben bewusst durchführen und auch mehrmals üben. Anfangs noch sehr zeitaufwendig, wundert man sich bei der Vorbereitung auf das 2. oder 3. Gespräch, warum man sich innerhalb kurzer Zeit schon so gut vorbereitet fühlt.Dieses Buch macht selbstsicher und lässt einen die andere Seite besser verstehen. So gelingt es auch, dem Gegenüber in verschiedenen Situationen aufzuzeigen, warum man auf diese Stelle passt!

Bekommen wir eine Püttjer-Schnierdaisierung von Bewerbungsverfahren? - Die vielen, in hohen Auflagen erschienenen Bücher des Berater- und Autorenduos Christian Püttjer und Uwe Schnierda weisen darauf hin, dass die beiden zu den Spitzenkräften in Sachen Bewerberschulung gehören, und auch die vielen positiven Bewertungen ihrer Bücher belegen, dass sie die Erwartungen ihrer LeserInnen weitgehend erfüllen. Bis zu einem gewissen Grad kann ich das nachvollziehen, denn auch ich finde ihre Ratschläge für gelungene Selbstpräsentationen sehr empfehlenswert. Dennoch gibt es einige Dinge, die mich beim Lesen des Buches stutzig gemacht haben.Wie in den meisten Bewerbungsratgebern für Hochschulabsolventen verwenden auch die beiden Autoren am liebsten Beispiele für Bewerber, die ein wirtschaftswissenschaftliches Studium absolviert haben. Ein sehr häufig genannter Begriff ist dabei das Wort Marketing . Daneben werden gelegentlich Beispiele aus den Ingenieurwissenschaften angeführt, andere Studienrichtungen werden dagegen so gut wie nicht erwähnt. Nun ist es zwar so, dass aus den Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften in der Tat viele Studienabgänger kommen, dennoch stellen die beiden Gruppen zusammen keineswegs die Mehrheit, sondern nur etwa ein Drittel aller Absolventen. Außerdem legen in den Wirtschaftswissenschaften beileibe nicht alle Studierenden ihren Schwerpunkt auf Marketing. Mit anderen Worten: die meisten Hochschulabsolventen werden sich in den zitierten Beispielen kaum wiederfinden.Ein weiteres Lieblingswort der Autoren ist Unternehmen . Das heißt, die Beispiele sind stets auf Bewerbungen in Firmen ausgerichtet. Doch auch diese Situation trifft auf die meisten Hochschulabsolventen nicht zu. Deren überwiegende Zahl arbeitet nämlich gar nicht in der Privatwirtschaft, sondern im Öffentlichen Dienst, denken Sie z.B. an (Hochschul-)Lehrer, Richter, Ärzte oder Sozialarbeiter. Deren Bewerbungsverfahren unterscheiden sich jedoch deutlich von denen in der freien Wirtschaft. Das Buch ist also keineswegs ein Ratgeber für alle Hochschulabsolventen, sondern eher für ein relativ schmales Segment. Titel und Klappentext lassen dies indes nicht erkennen.Aus eigener Erfahrung kann ich zudem sagen, dass die besten Bewerbungsgespräche jene sind, in denen zwischen Arbeitgeber und BewerberIn ein intensiver Austausch über Vorstellungen und Erwartungen bezüglich des Arbeitsalltags stattfindet. Vorstellungsgespräche, in denen standardisierte Fragen gestellt werden, auf die mit aus Ratgebern angelesenen, standardisierten Antworten entgegnet wird, sind dagegen für beide Seiten wenig ergiebig. Daher frage ich mich, was die 100 wichtigsten Fragen im Vorstellungsgespräch und die besten Antworten den BewerberInnen wohl bringen sollen. Gibt es tatsächlich Menschen, die glauben, auf Fragen wie Warum haben Sie sich bei uns beworben? (S. 157), Würden Sie sich selbst einstellen? (S. 159) oder Wie sieht Ihre private Lebensplanung aus? (S. 175) verwertbare Antworten zu bekommen? Das aus meiner Sicht geradezu Fatale daran ist jedoch, dass die Ratgeber offenbar nicht nur von Bewerbern gelesen werden, sondern auch von ideenlosen Personalentscheidern. Wie sonst ist es zu erklären, dass Fragen wie diese überhaupt gestellt werden? Und vermutlich wird die Zahl solcher Bewerbungsabläufe noch zunehmen, befinden sich doch unter den Einsteigern von heute die Personalentscheider von morgen. Zumindest jene, die aufgrund einer Vorbereitung mit Ratgebern dieser Art eine Stelle bekommen haben, werden das Verfahren mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder anwenden, wenn sie auf der anderen Seite sitzen. Dieses Phänomen könnte man daher geradezu als Püttjer-Schnierdaisierung, alternativ auch als Hesse-Schraderisierung der Bewerbungsverfahren bezeichnen.Glaubt man den vielen positiven Rezensionen des Buches, so ist die Vorbereitung anhand standardisierter Frage-und-Antwort-Spiele allerdings tatsächlich erfolgreich. Ich habe jedoch auch bezüglich dieser Bewertungen einige ernsthafte Zweifel. So schreibt ein Rezensent über das Buch: Hat mir z.T. [!] einen neuen Job beschehrt [!] . Wenn man sich vor Augen hält, dass es sich um einen Ratgeber für Hochschulabsolventen handelt, dann muss man sich schon fragen, ob hier alles mit rechten Dingen zugeht. Sollte das Deutsch in seinem Bewerbungsschreiben ähnlich gewesen sein, würde mich jedenfalls interessieren, wie der Rezensent es überhaupt bis zum Vorstellungsgespräch geschafft hat.Abschließend noch zwei Anmerkungen zur formalen Gestaltung des Buches: Wer schon mehrere Ratgeber der beiden Autoren gesehen hat, der weiß, dass sie ihre Bücher gern durch Comic-artige Zeichnungen auflockern. Das mag bei Ratgebern für jugendliche Bewerber noch angehen, bei Büchern für Akademiker finde ich das hingegen befremdlich. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass die Autoren einer Pubertisierung der Arbeitswelt Vorschub leisten wollen. Und dann sind da noch die Bilder, mit denen vorteilhafte und unvorteilhafte Körperhaltungen demonstriert werden sollen. Die sind allenfalls als unfreiwillig komisch zu bezeichnen, da sie aussehen, als würden sie aus der Mottenkiste von Samy Molcho stammen. Deshalb ein Tipp an die Autoren: Vereinbaren Sie einen Termin mit einem guten Fotografen, die gibt s auch in Norddeutschland.Fazit: Das Buch enthält viele wichtige Hinweise und gute Ratschläge für Bewerber, die zu beherzigen sich lohnt, wie es auch für Bewerbungsberater lohnend sein kann, über Hinweise anderer nachzudenken.

Absolut empfehlenswert! - Ich kann dieses Buch nur empfehlen, ich habe mich ausschließlich damit vorbereitet. Man kann natürlich nicht alle Antworten auswendig werden, das wäre auch schlecht. Aber die Tatsache, dass man sich mit den Fragen auseinander setzt, ist sehr vorteilhaft. Mein Vorstellungsgespräch ging über fünf Stunden, ungewöhnlich lang und für manche vielleicht sogar einschüchternd. Aber es hat gleich geklappt. Ich kann nicht sagen, dass die Fragen gleich oder sehr unterschiedlich waren, ich habe alle Fragen gelassen geantwortet und musste nicht viel nachdenken, weil ich mich mit dem Thema schon ausführlich beschäftigt habe. Ich denke, das kam auf jeden Fall gut an ,)Vielen Dank an die Autoren!

Sehr praxisorientiert, auch für Fortgeschrittene - Bei uns an der Uni führt das Career Center regelmäßig Vortragsveranstaltungen und Seminare für die optimale Bewerbung durch. In einer Vortragsveranstaltung zum Theme Jobinterview wurde uns dieser Ratgeber empfohlen.Ich bin bei Empfehlungen eher skeptisch, aber nachdem ich mir in einer Buchhandlung (sorry amazon) gründlich angeguckt habe, was es so gibt, habe ich mich für dieses Buch entschieden (ja, bei amazon :-)). Allein schon die Tatsache, dass das Buch bereits in der sechsten Auflage erschienen ist spricht ja Bände!Zu meinem Hintergrund: Ich studiere VWL und werde in Kürze mein Studium beenden. Mit dem Buch bin ich sehr gut zurechtgekommen. Der Aufbau ist schlüssig und strukturiert, man hat sofort den Überblick. Im Detail geht es um diese Bereiche: - Vorbereitung des Gespräches- individuelle Selbstpräsentation - Gesprächspartner auf der Unternehmensseite- Gesprächstechniken- Stärken und Schwächen- Fragen zur Leistungsmotivation- Fragen zum Unternehmen- Fragen zur Entwicklung in Schule und Studium- Fragen zur Persönlichkeit- Fragen zur Freizeit- Eigene Fragen- Stressfragen- Gehaltsfragen- Körpersprache im JobinterviewAbgerundet wird das Ganze durch weitere (!) 100 Beispielfragen mit 100 ungünstigen und 100 überzeugenden Antworten. Ich habe mich öfter mit meiner VWL-Lerngruppe getroffen, dann haben wir uns gegenseitig die Fragen gestellt und Feedback gegeben, wie die Antworten herüberkamen. Wir haben uns auch, wie von den Autoren empfohlen dabei mit der Videocam aufgenommen. Das führte dazu, dass wir manchmal vor Lachen nicht mehr weiterkonnten, aber am Ende doch zufrieden mit den Trainingseffekten waren.Mein Fazit: Schwerpunkt ist hier der Trainingsaspekt. Es wird also nicht die ganze Zeit ü b e r Vorstellunsgespräche geredet, sondern anhand hunderter Beispiele aufgezeigt, welche Fehler unvorbereitete Hochschulabsolventen machen und was man k o n k r e t selber besser machen kann. Dabei geht es darum, eigene Antworten und Strategien entwickeln. Dies setzt einiges an Mitarbeit voraus, die sich aber lohnt.

Absolut empfehlenswert - Mir geht es ähnlich wie einigen hier: nachdem ich einige mehr oder minder erfolglose Bewerbungsgespräche hinter mir gelassen hatte, kam dieses Buch ins Spiel. Und siehe da: ich erkannte sofort einige Fehler wieder, die ich offenbar gemacht hatte! Und plötzlich war alles so einleuchtend und klar!Ich konnte mich anhand des Buches wirklich optimal auf das nächste Gespräch vorbereiten, fühlte mich dadurch um Längen sicherer und selbstbewusster und bestand die Feuerprobe dann auch prompt.Ich kann das Buch wirklich jedem wärmstens empfehlen, der sich auf Vorstellungsgespräche gut vorbereiten will. Viele Beispiele sind zwar auf den Wirtschaftsbereich zugeschnitten, aber auch ich als Geisteswissenschaftler habe unheimlich viele gute Tipps und Anregungen aus den Schilderungen gezogen.Besonders gut finde ich die umfangreichen Beispiele mit detaillierten negativ- und positiv-Antworten. Wirklich TOP!5 Sterne problemlos verdient!




Das überzeugende Bewerbungsgespräch für Hochschulabsolventen. Die optimale Vorbereitung